Vom 12.09. bis 14.09.2025 erprobte das Havarie-Kommando gemeinsam mit den beiden THW Landesverbänden HBNI und HHMVSH, sowie Vertretern der Wasserbehörden am Ausbildungszentrum (AZ) Hoya den Ernstfall. Was ist zu tun, wenn ein Tankschiff in der Ostsee verunglückt und tausende Tonnen Schweröl durch Wind und Strömung auf die Küste rund um Rostock treffen? Dieser Frage mussten sich die Einsatzleitungen Ort (ELO) und die Einsatzabschnittsleitungen (EAL) stellen, Ölbekämpfungsstrategien entwickeln, endsprechendes Ölwehrgerät anfordern und fiktiv in den Einsatz bringen. Die ELOs und EALs wurden dabei jeweils durch einen Fachzug Führung und Kommunikation (FZ FK) des THW aus einem der beiden Landesverbände gestellt. Insgesamt waren 14 Ortsverbände beteiligt.
Auch der Ortsverband Lehrte hatte dieses Jahr wieder einen großen Anteil an der Übung. Aus dem FZ FK mussten sich die Fachgruppen (FGr) Führung und der Stab als Einsatzleitung Ort beweisen. Die FGr Kommunikation und die ÖGA TEL bauten gemeinsam das Telefonnetz für die Übungsleitung auf und integrierten alle Führungsstellen in das Netz. Der FZ FK Lehrte koordinierte zusammen mit zwei EAL die Ölschadenbekämpfung zu Land und auf dem Wasser in dem zugeordneten Einsatzgebiet.
Außerdem waren einzelne Helfer in die Übungsvorbereitung eingebunden oder auch Teil der Übungsleitung.
Alles in Allem waren an diesem Wochenende über 200 Personen an der Übung beteiligt. Ziel der Übung war die Stärkung der Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen und Behörden. Dies wurde erreicht.