05.12.2013

Freiwilliges Engagement – ein Element deutscher Kultur

Bonn. Mehr als ein Drittel der Deutschen engagiert sich ehrenamtlich. Beim THW sind rund 80.000 Menschen dabei. „Unsere Gesellschaft stützt sich auf motivierte Menschen, die ihre Freizeit spenden, um im Bevölkerungsschutz anderen zu helfen“, sagt THW-Präsident Albrecht Broemme anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamts. „Diesen Einsatz gilt es zu fördern.“

Die Bereitschaft der Bürger, sich zum Wohle anderer zu engagieren, zeigte sich während des Hochwassers in diesem Frühjahr. Spontan machten sich Tausende von Freiwilligen auf den Weg, um beim Sandsackschleppen oder bei der Verteilung von Nahrung, Kleidung oder Spielsachen mit-zuwirken. Steigende Helferzahlen im THW reflektieren den Willen zur Mitgestaltung in der Gesell-schaft: Rund 1000 Aktive fingen nach dem Hochwasser neu an


„Die vielen Freiwilligen sind Vorbilder unserer Gesellschaft.“ sagt der THW-Präsident. Dabei betont er die Vorzüge des Ehrenamts: „Jeder und jede Freiwillige leistet Beiträge für unsere Gesellschaft. Darüber hinaus finden die Menschen im Ehrenamt sozialen Rückhalt, den Austausch mit Freunden und nicht zuletzt die Möglichkeit, sich weiterzubilden und auch menschlich weiterzuentwickeln.“


Der Internationale Tag des Ehrenamts wurde im Jahr 1985 von den Vereinten Nationen zur Aner-kennung und Förderung der freiwilligen Arbeit ins Leben gerufen und wird seither jedes Jahr am 5. Dezember gefeiert. Das Datum ist zahlreichen Städten, Gemeinden und gemeinnützigen Organisa-tionen ein Anlass, sich bei ihren freiwilligen Helferinnen und Helfern zu bedanken.


Das THW ist die hauptsächlich vom Ehrenamt getragene Einsatzorganisation des Bundes. Mit sei-nem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuer-wehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregie-rung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Europäischen Gemeinschaftsverfahrens sowie im Auftrag von UN-Organisationen, wie zum Beispiel derzeit in Jordanien.


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